Die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH plant auf der landeseigenen Fläche der Rathenower Straße 16 eine städtebauliche Neuordnung. Seit Mitte 2020 begleitet die L.I.S.T. GmbH das Bauvorhaben in der finalen Planungsphase sowie bei den ersten Umsetzungsschritten. Dabei setzt die L.I.S.T. GmbH auf transparente Informationsvermittlung und Dialogveranstaltungen.

Der im Stil des Brutalismus in den 1970er Jahren erbaute Gebäudekomplex an der Rathenower Straße 15-18 wurde ursprünglich als Kinder- und Jugendheim gebaut. Heute ist die Nutzung des Flachbaus geprägt von einzelnen soziokulturellen Einrichtungen (u.a. Notunterkunft, Moschee), Leerstand und Sanierungsstau. Die städtebauliche Neuordnung soll durch Funktion und Gestalt den Leerstand beheben, zusätzlichen Platz für soziale Träger schaffen und den Standort für besondere und konventionelle Wohnformen erschließen. Hierfür wurden seit 2018 diskursive Entwurfsverfahren zur städtebaulichen Neuordnung und zum Quartiersplatz durchgeführt.

Mit Aufnahme des Beteiligungsauftrags zum Moment der abgeschlossenen Entwurfsverfahren, steht für die L.I.S.T. GmbH nun im Fokus, alle beteiligten Akteur*innen und Anwohner*innen kontinuierlich und umfassend über die Weiterentwicklung der Planung und Umsetzung zu informieren sowie Beteiligungsveranstaltungen durchzuführen.

Auf Grundlage der Leitlinien für Partizipation im Wohnungsbau durch die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften (PDF) hat die L.I.S.T. GmbH hierfür ein Kommunikations- und Beteiligungskonzept entwickelt. Bestandteil ist u.a. die Erstellung einer Broschüre mit Informationen zur Projekthistorie, zum erfolgten Entwurfs- und Beteiligungsverfahren sowie weiterführende Informationen zum Neubau. Außerdem wird eine öffentliche Veranstaltung zur Präsentation und Kommentierung des überarbeiteten Freiraumkonzepts konzipiert und durchgeführt. Parallel unterstützt die L.I.S.T. GmbH mit zielgruppenorientierten Informationstexten die WBM in der Öffentlichkeitsarbeit.