Das leerstehende ehemalige Bewag-Gebäude in der Osloer Straße 17 wurde von der L.I.S.T. GmbH zum Kulturwirtschaftszentrum Christiania entwickelt. Das Engagement entstand aus dem Anspruch heraus, im Soldiner Kiez, wo L.I.S.T. auch Träger des Quartiersmanagements ist, ein Projekt mit Leuchtturmwirkung zu realisieren.
Benannt ist Christiania nach dem früheren Namen der norwegischen Hauptstadt Oslo. Hier arbeiten heute über ein Dutzend Unternehmen aus der Kulturwirtschaft in Sparten wie Design, Film, Fotografie, Fotodesign, Musik, Komposition, Ton, Produktion, Video, Multimedia sowie kultureller Bildung. Das Projekt wird durch den Christiania e.V. im Rahmen eines Nutzungsvertrages mit Vattenfall verwaltet. Ziel sind die langfristige Bindung der Eigentumsverhältnisse an das Projekt und die behutsame Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes zu bezahlbaren Gewerbemieten.
Das Gebäude wurde 1928/29 nach Plänen von Hans-Heinrich Müller in Anlehnung an Schinkels Backsteinbauten im Auftrag der Bewag errichtet. In den 1970er Jahren wurde es zu einem Bürogebäude umgebaut und stand seit 1996 leer. Es hat eine Nutzfläche von 1.360 m² mit variablen Raumgrößen von 10 m² bis über 100 m². In seiner exzellenten Lage an der Osloer Straße am Eingang des Soldiner Kiezes hat es eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf das Quartiersmanagement-Gebiet.
Von 2005 bis 2007 wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung über das BA Mitte (Wirtschaftsförderung) im Programm „Wirtschaftdienliche Maßnahmen“ und mit Kofinanzierung über ABM des Jobcenters Berlin-Mitte das Projekt durch die L.I.S.T. GmbH entwickelt und gesteuert.
Weitere Informationen auf der Internetseite von Christiania
Kulturwirtschaftliches Zentrum Christiania



